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Chronik 25/02/2020
Gartentrends 2020: Von der Outdoor-Küche bis zum Tierschutz

Das „Garteln“ wird immer vielfältiger. Der Frühling steht vor der Tür und viele freuen sich ihr zweites Wohnzimmer – den Garten – aktivieren zu können. Finden Sie hier die neuesten Trends 2020 und dann ab ins Grüne.


Wenn das Laub entfernt, die Rosen und Ziergräser geschnitten und der Rasen gedüngt ist, dann kann man wieder viele angenehme Stunden in entspannter Atmosphäre genießen. Für immer mehr Menschen wird ihr Garten zu einem unverzichtbaren Teil der Lebensqualität. Mann und Frau verbringen einen großen Teil der Freizeit im eigenen blühenden Paradies und dem Garten und seiner Pflege wird mehr Raum und Energie gewidmet als je zuvor. Tendenziell sind die Menschen auch bereit, mehr Geld auszugeben, um es sich im eignen Garten richtig wohnhaft zu machen. Statistisch gesehen verbringen die Durchschnittseuropäerin und der Durchschnittseuropäer zwei Jahre ihres Lebens mit Gartenarbeit. Früher vielleicht noch lästige Pflicht, heute lustvolle Muse.


KOCHEN IM FREIEN

Aber was sind denn nun die aktuellen Gartentrends, die Hobbygärtner beschäftigen? Die Sommer werden wärmer und länger. So übersiedelt man auch mit dem Kochen immer mehr ins Freie. Aber nur Grillen war gestern – jetzt heißt es mit den ganzen Utensilien gleich draußen ansiedeln, zum Beispiel in einer gemauerten Außenküche aus Stein. Die Vorteile sind klar: kein lästiges Raus- und Reintragen mehr, kein Schwitzen in heißen Innenküchen, als Koch oder Köchin ist man mitten im Geschehen und die Inszenierung einer Küche im Freien ist unvergleichlich.


„Sorgen Sie in Ihrem Garten für Artenvielfalt und nicht für leblose Kiesbeete, reichen Sie den Bienen mit einer Blumenwiese die Hand, begrünen Sie Dächer und garteln Sie klima- und umweltbewusst.“

Marco Voithofer, Gärtnermeister beim Maschinenring Salzburg


NACHHALTIGE PFLANZENWAHL

Der richtigen Standortwahl wird große Aufmerksamkeit geschenkt und schon im Winter zerbricht sich die Gärtnerin den Kopf darüber, wo sie welche Pflanzen heuer zum Blühen bringen wird. Unterstützt wird sie dabei von unzähligen Ratgeberbüchern, Bloggerinnen und Fernseh-Gartenstars. Aber eines ist klar: Wenn man mit einer Pflanze glücklich werden will, dann entscheidet darüber zu neun Zehntel die richtige Standortwahl und nur zu einem Zehntel die Qualität der Pflanze selbst.


Beispiele gefällig: „Ein Rhododendron gehört einfach an einen halbschattigen Platz mit saurem Boden, man sollte Moorbeeterde für ihn verwenden. Ein Fächerahorn hingegen, der übrigens immer beliebter wird, braucht einen sonnigen bis halbschattigen Ort und bevorzugt einen durchlässigen, feuchten Boden“, erklärt Marco Voithofer, Gärtnermeister beim Maschinenring Salzburg.

Nachhaltigkeit bei der Pflanzenwahl heißt aber auch, die Pflanzen in heimischen Gärtnereien und Baumschulen zu kaufen, um lange Transportwege zu vermeiden und die regionale Wertschöpfung zu unterstützen. Man sollte bei der Pflanzenwahl auch darauf achten, die Einführung und Verbreitung von invasiven Neophyten zu vermeiden. Also von nicht heimischen Pflanzen, die sich dann – auch außerhalb des Gartens – explosionsartig vermehren und die ortsübliche Flora verdrängen. Bedenken sollte man zudem, dass exotische Pflanzen oft sehr krankheitsanfällig und pflegeintensiv sind, auch heimische Nützlinge können mit diesen Pflanzen als Nahrungsquelle nichts anfangen.


ANLEGEN EINER BIENENWIESE

Für Blüten bestäubende Insekten und hier im Speziellen für Bienen gibt es im Sommer immer weniger Nahrung. Eine gute und ausreichende Versorgung von Bienen ist im Hochsommer aber besonders wichtig, da hier der „Winter“-Nachwuchs heranwächst und das Überleben des Bienenstockes von der Vitalität der Winterbienen abhängt. Als Privatgartenbesitzer aber auch als Unternehmen oder Gemeinde kann man den Insekten mit der Anlage einer Bienenwiese helfen. Unter www.bienenwiesn.at findet sich ein Video, in dem die richtige Anlage einer Bienenwiese gezeigt wird. Über diese Website kann man auch das passende Saatgut bestellen.

 

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