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Sport 22/07/2020
Rennsaison 2020: Raggi ist optimistisch

Motorsport. 2020 ist wahrlich kein typisches Jahr für den Rennsport! Der Anfang des Jahres noch ziemlich volle Kalender von Martin Ragginger mit Rennen in Europa und Asien wurde bei dem Salzburger Spitzensportler – wie auch bei allen anderen Fahrern und Teams – ordentlich zusammengestrichen. ECHO Salzburg sprach mit dem erfolgreichen Rennfahrer über das erste Halbjahr und seine Pläne bis Ende 2020. 


ECHO: Wie war die Rennsaison 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie geplant?

Ragginger: „Mein Kalender war sehr voll bis September mit sehr vielen Rennen. Der Nürburgring und natürlich der Porsche Carrera Cup Asia sowie zusätzlich Rennen in einer anderen Serie waren geplant. Durch Corona wurde auch im Motorsport alles anders. Obwohl einiges weggefallen ist, bin ich noch guter Hoffnung, dass im zweiten Halbjahr 2020 noch viele Rennen stattfinden werden.“


ECHO: Haben Sie schon mit dem Training auf der Rennstrecke begonnen?

Ragginger: „Ende Juni hat bereits ein Vorbereitungsrennen am Nürburgring stattgefunden. Es ist sehr gut gelaufen für mich. Das Auto ist super und ich rechne mir heuer gute Chancen aus, beim 24-Stunden-Rennen ein Wörtchen für einen Platz am Podium mitzureden. Die 24 Stunden wurden ja vom Frühjahr auf den Herbst verschoben und werden am 26. und 27. September durchgeführt.“


ECHO: Gibt es schon nähere Details für Ihren Einsatz bei diesem Langstreckenklassiker?

Ragginger: „Unser Team wird dieses Jahr mit zwei Porsche 911 GT3 an den Start gehen. Für jedes Auto sind vier Fahrer vorgesehen. Die Fahrerbesetzung ist vonTeam Falken Motorsport aber noch nicht bekannt gegeben worden, da müssen wir noch etwas warten.“


ECHO: Werden Sie heuer auch wieder in Asien starten?

Ragginger: „Selbstverständlich. Der Porsche Carrera Cup Asia ist fixer Bestandteil meines persönlichen Rennkalenders und nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein. Ich werde auch dieses Jahr wieder für Porsche Holding an den Start gehen. Vor Ausbruch der Corona-Krise haben bereits Vorbereitungsrennen stattgefunden. Wir warten aber noch auf grünes Licht des Veranstalters, wann und wie es weitergeht.“


ECHO: Wie ist es in der Vorbereitungsphase für Sie gelaufen?

Ragginger: „Wir sind auch in Asien mit der Performance des Teams der Porsche Holding sehr gut aufgestellt. Ich hoffe daher auf ein fehlerfreies Jahr ohne Missgeschicke. Aufgrund der Streichung einiger Rennen im ersten Halbjahr rechne ich mit einer Verlängerung der Saison hinten raus.“

 

ECHO: Wie haben Sie die Zeit ohne Autorennen heuer verbracht?

Ragginger: „Ich habe die Zeit sehr gut dazu genutzt, um mich fit zu halten, meinen Körper zu trainieren und noch besser vorbereitet in die kommende Saison auf den Rennstrecken zu gehen. Ziel war, mich optimal darauf zu konditionieren, sobald es losgeht wieder nahtlos in den Rennrhythmus hinein zu kommen. Ein wichtiger Bestandteil meines Trainings im Frühjahr war das Radfahren. Die Salzburger Fahrrad-Manufaktur Airstreeem hat mir Rennräder für mein Training zur Verfügung gestellt. Die bieten Weltklassebikes und ein Top-Service – quasi vor der Haustüre in Salzburg. Mit den Airstreeem Rennrädern habe ich vor allem meine Ausdauer trainiert. Ich war noch nie zuvor so top vorbereitet!“


ECHO: Finden die realen Rennen auf der Strecke wie gewohnt statt?“

Ragginger: „Nein, leider nicht ganz. Die ersten Rennen am Nürburgring haben Anfang Juli ohne Fans stattgefunden. Die haben natürlich gefehlt, da nur mit tausenden Fans die gewohnte Atmosphäre während eines Rennens zustande kommt.“


ECHO: „Wie stehen Sie zu virtuellen Rennen?

Ragginger: „Wenn das in Zeiten wie diesen die Lösung ist, dann nehme ich das auch an. Es sind halt nur virtuelle Rennen ohne Fans, die nur online verfolgt werden können. Für die Fahrer stellen sie aber auch eine gute Möglichkeit dar, neue Strecken kennenzulernen. Ich habe mich an den Rennen am Simulator nicht beteiligt und mich lieber auf meine körperliche Verbesserung konzentriert. Für uns Sportler ist es aber enorm wichtig, dass es überhaupt weitergeht. So wie alle anderen Kollegen hoffe auch ich, dass bei uns wieder so etwas wie Normalität einkehrt und wir wieder coole Rennen mit Zuschauern haben werden.“


ECHO: „Danke für das Gespräch und alles Gute für 2020!“

 

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