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30 Jahre Dorfchef mit Herz

Sturkopf mit Charme. Ludwig Bieringer hat als Bürgermeister die Gemeine Wals-Siezenheim in drei Jahrzehnten zu einer Vorzeigegemeinde gemacht und allen Stürmen getrotzt.

Er ist mit nun vollen 30 Jahren Amtszeit der am längsten aktive Bürgermeister der Gemeinde Wals-Siezenheim. Und die Bürgerinnen und Bürger wissen genau, weshalb sie ihn immer und immer wieder mit überwältigender Mehrheit gewählt haben. Ludwig Bieringer ist vor allem eines: ein Mensch. Stur manchmal, wenn er sich in eine Sache verbissen hat, hartnäckig in Diskussionen und warmherzig in menschlichen Entscheidungen. „Die Gemeinde sind in erster Linie ihre Bürger“, sagt der von allen Generationen gleichermaßen geschätzte Dorfkaiser. Aus einem Gemisch von Demut und Stolz, von Machtbewusstsein und Gemeinwohldenken, von Gemütlichkeit und Durchsetzungskraft hat der Bürgermeister dieser vielschichtigen Gemeinde mit ihren unvergleichbar vielen Kretzeln und Gemeinschaften eines immer bewiesen: Seine Ziele waren immer wohldurchdacht, mit seinem Team akribisch ausgearbeitet, von allen Seiten beleuchtet. Erst dann trug er sie zur Entscheidung vor – und kämpfte mit all seinen Kräften dafür.
Und so hat er das Gemüse-Dorf vor den Toren der Mozartstadt zu einer Vorzeigegemeinde gemacht. Er hatte seine Ziele klar deklariert und wenn er heute zurückblickt, dann kann er mit Fug und Recht behaupten: Das, was ihm wichtig war, hat er durch- und umgesetzt. „Ich habe immer gesagt, dass ich für jeden Gemeindebürger einen Arbeitsplatz schaffen möchte, dass ich dafür sorgen möchte, Wirtschaft und Lebensqualität in Balance zu halten und dass ich beste Infrastruktur schaffen möchte – für alle Generationen, von der Geburt bis zum Herbst des Lebens.“ Wenn er heute behauptet, diese Ziele umgesetzt zu haben, so hält diese Aussage jeder Prüfung stand. Wals-Siezenheim zeichnet sich aus durch eine Vielzahl an Angeboten, die in dieser geballten Form kaum eine Kleinstadt nachmachen kann.
So mancher Bürgermeister blickt mit Hochachtung nach Wals-Siezenheim, nimmt Anleihen bei Ludwig Bieringers Wegen und Zielen und weiß doch nicht ganz genau, wie es sein Kollege schafft. Denn Ludwig Bieringer scheint immer und überall zu sein. Stark in der Beziehung zu den Wirtschaftstreibenden, engagiert in Sport und Tradition, Bildungswesen und Sozialem. Und doch ganz Familienmensch.
Für den Bürgermeister selbst ist eines besonders wichtig: sich selbst treu zu sein. Diesen Mann kann man in keine Schublade stecken. Auch wenn es mancher gern täte. „Ich bin immer für eine Überraschung gut“, sagt Bieringer lachend. „Doch im Grunde gibt es für mich nur eine Lebensphilosophie: Mache alles, was du tust, aus voller Überzeugung, etwas Gutes damit zu bewirken. Und dann tue es mit vollem Herzen.“
Ludwig Bieringer ist eine imposante Persönlichkeit. Nicht unumstritten, mit Kanten und Ecken. Ebenso bewundert und bestaunt wie beneidet und gefordert. Doch das nimmt er lediglich zur Kenntnis. Wichtig ist ihm das Urteil seiner Wählerinnen und Wähler. Denn für sie und mit ihnen kämpft er für neue Wohnungen, errichtete er das Kulturzentrum „Bachschmiede“, das nicht allein die Gemeindebewohner mit seinem Angebot überzeugt, sondern auch Besucher aus der Stadt anzieht. Mit ihnen begleitet er die erfolgreichen Sportler der Gemeinde mit seinem Applaus und schafft für den Nachwuchs die besten Trainingsstätten. „Die Kinder und Jugend sind mir ein ebenso großes Anliegen wie unsere Senioren. Der Nachwuchs deshalb, weil sie in wenigen Jahren die Stützen unserer Gemeinde sein werden. Je besser wir mit ihnen umzugehen verstehen, desto sicherer bleibt die Lebensqualität in unserer Gemeinde.“ Auf der anderen Seite des Lebenskreises stehen jene Menschen, die den Herbst ihres Lebens genießen sollen. Für sie gibt es alles, was eine Gemeinde nur aufbieten kann. Betreubares und betreutes Wohnen, ein Seniorenheim in Wals-Siezenheim und eine Beteilung am Seniorenheim im benachbarten Großgmain, es gibt Essen auf Rädern und Menschen, die ehrenamtlich dafür sorgen, dass ältere Gemeindebürger zufrieden zurück- aber auch in das Heute blicken können. Zu diesen „guten Geistern“ zählt auch die Bürgermeister-Gattin, Rosi Bieringer, die sich seit vielen Jahren in der Seniorenarbeit stark engagiert. Sie ist Ludwig Bieringers Stütze und bewundert ihn für seinen Elan. „Er hat sehr viel Gespür für die Menschen. Er kann zuhören und handeln und er hat eine ganz besondere Eigenheit: Er ist immer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.“ Ob traditionelle Vereine, Sportler oder die Begleitung am letzten Weg – für den Bürgermeister sind die Menschen gleichwertig – und gleich wert, unterstützt und begleitet zu werden. So ist er in vielen Vereinen selbst engagiert, ob als Präsident oder Obmann, Ehrenmitglied oder Aktiver – in jedem Fall aber als Gönner und Freund.
Angesprochen auf die kommenden Bürgermeisterwahlen setzt er sein kryptisches Lächeln auf. Viel wichtiger ist ihm jetzt, noch alle Dinge abzuschließen oder auf den Weg zu bringen, die er sich für diese Amtszeit vorgenommen hat. Und so wird zur Zeit die Volksschule fertiggestellt, Wohnungen entstehen, das Gemeindeamt wurde barrierefrei gemacht, ein neuer Sitzungssaal lässt viel Raum für neue gute Ideen. Und derer wird Ludwig Bieringer noch viele einbringen. Denn er ist ein hunderprozentiger Bürgermeister. Mit Leib und Seele und mit viel Spaß bei der Arbeit. „Mit einem guten Team an meiner Seite kann ich viel bewegen“, sagt er. Jeder Mensch ist nur so gut, wie ihn die anderen sein lassen. Und Ludwig Bieringer darf nicht nur gut sein – es wird von ihm ganz einfach von seinen Bürgerinnen und Bürgern erwartet.

Montag, den 02. April 2012 um 15:26 Uhr

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