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CityGuide
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Reise in die Vergangenheit

fahr(T)raum Mattsee. Ernst Piëch, der Enkel des visionären Erfinders und Tüftlers Ferdinand Porsche, hat sich mit der Erlebniswelt einen seiner größten Träume verwirklicht. Auf 2.500 Quadratmetern präsentieren sich Automobil-Schönheiten längst vergangener Zeiten.

Die österreichische Geschichte der Mobilität erweist sich mehr als eindrucksvoll und zukunftsweisend. fahr(T)raum ist eine Hommage an den österreichischen Visionär Ferdinand Porsche, sein Team und deren Rolle in der Entwicklung der Mobilität. 

Die Automobile, die Ferdinand Porsche schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte, setzten in vielen Bereichen Meilensteine und beeindrucken noch heute. 

Der junge Ferdinand Porsche gilt auch als Erfinder der ersten Elektro- und Hybridmotoren, die mehr als 100 Jahre später zum unumgänglichen, ökologischen Zukunftstrend avancieren sollten.

Die Erlebniswelt in Mattsee verbindet Innovation mit Zeitgeschichte und präsentiert außergewöhnliche Exponate ab 1900.

Traumhafte Ausfahrten. 
Einen Oldtimer muss man erleben – mit allen Sinnen erfahren. Die Erlebniswelten wollen keineswegs als Museum verstanden werden, in dem Oldtimer „nur“ ausgestellt sind. Die Leihgaben des Porsche Enkels Ernst Piëch und seiner Familie sind allesamt voll funktionstüchtig und können auf Anfrage für eine chauffierte Ausfahrt gebucht werden. Egal ob für Hochzeiten, Geburtstage, Sponsionsfeiern, Erstkommunionsfeiern, Firmenfeiern – schon oft wurden die alten Autos zu besonderen Anlässen ausgefahren. „Besonders schön sind die Fahrten immer in den Sommermonaten, wenn wir unsere staunenden Gäste mit offenem Verdeck rund um den glitzernden See und vorbei an Feldern und grünen Wiesen fahren können“, so Jakob Iglhauser, Geschäftsführer der Ferdinand Porsche Erlebniswelt.

Der Porsche unter den Traktoren.
Was wenige wissen und in der Erlebniswelt immer wieder für Staunen sorgt – unter dem für Sportwagen bekannten Markennamen „Porsche“ wurden auch Traktoren erfolgreich konstruiert und vertrieben. 
Im Traktor­stadl thematisiert der fahr(T)raum die Mechanisierung der Landwirtschaft, die das bäuerliche Leben in den Fünfziger- und Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts wandelte. Ferdinand Porsche befasste sich bereits ab 1915 mit der Motorisierung der Landwirtschaft und entwickelte den Volksschlepper, von dem 1938 die ersten Prototypen gebaut wurden.

Ein Erlebnis für alle Sinne ist das von der Trumer Welt und dem fahr(T)raum in Kooperation geschnürte Package. Gruppen von zehn bis 50 Personen können eine der innovativsten Privatbrauereien in Obertrum am See und die beeindruckende Hommage an Ferdinand Porsche in Mattsee erleben. 
Trumer Bierjause oder Bierbratl im Braugasthof Sigl sind im Preis von EUR 28,00 (10 bis 20 Personen) oder EUR 26,00 (20 bis 50 Personen) inkludiert. Ein Bierverkostung unter Anleitung von Diplom-Biersommeliers, ein 2- oder 3-Gang-Menü im Braugasthof Sigl und eine Führung in der Erlebniswelt fahr(T)raum sind optional und gegen Aufpreis buchbar.

Als Ferdinand Porsche in Wien seine Lehre als Elektrotechniker begann, traf er dort zufällig auf den Kutschenbauer Ludwig Lohner, der Unterstützung für seinen Plan, einen Elektrowagen zu bauen, suchte. 1899 wechselte Ferdinand Porsche zu den Lohner Werken, wo er das erste Hybrid- und Allradfahrzeug der Welt baute – den Lohner-Porsche.

1905 ging Porsche nach Wiener Neustadt in das soeben modernisierte Austro-Daimler Werk, wo unter seiner Leitung die ersten Sportwagen entstanden. 

Nach dem ersten Weltkrieg feierte Porsche mit seinen Rennautos weiterhin große Erfolge. Bis 1922 gewannen seine Wagen bei 52 Starts 51mal. Nach einigen Zwischenstopps, unter anderem bei Daimler-Benz und Steyr, gründete er endlich seine eigene Entwicklungsfirma in Stuttgart.

Gerlinde Tscheplak

Dienstag, den 09. August 2016 um 09:45 Uhr

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