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Wohnen um 6,20 Euro

Strubergassensiedlung.

Familienfreundliche Grundrisse, zeitgemäßer Komfort und eine interessante Architektur erfreuen die neuen Bewohner.

Kürzlich erfolgte in der Strubergassensiedlung die Übergabe des letzten neu errichteten Wohnhauses durch gswb Geschäftsführer Dir. Dr. Bernhard Kopf und Prok. Dr. Peter Rassaerts, in Anwesenheit von SPÖ-Klubobmann Gemeinderat Bernhard Auinger sowie den Gemeinderäten Albert Preims und Johanna Schnellinger, an die Mieter. Insgesamt 23 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit 23 Stellplätzen sind in der Roseggerstraße 15 und 17 untergebracht. Alle Wohnungen wurden

vom Wohnungsamt der Stadtgemeinde Salzburg vergeben.

„Die Strubersiedlung steht auf öffentlichem Grund und die Stadt Salzburg hat der gswb für die Neubauten ein Baurecht eingeräumt, was günstige Mieten ermöglicht. Pro Quadratmeter Wohnnutzfläche fallen monatlich nur 6,16 Euro inkl. Steuern an. Hinzu kommen lediglich die Betriebskosten“, so der Technische Geschäftsführer der gswb, Dir. Dr. Bernhard Kopf. 
Entlang der Ignaz-Harrer-Straße und in der Roseggerstraße, in der Strubergasse sowie in der Rudolf-Bibl-Straße prägen nun moderne Wohnbauten mit interessanter Architektur das Straßenbild. Den Bewohnern bieten sich Wohnungen mit zeitgemäßem Komfort und familienfreundlichen Grundrissen. Im Zusammenspiel mit den generalsanierten Altbauten präsentiert sich die Strubersiedlung heute als modernes Quartier.

Mobilitätskonzept

Insgesamt 23 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit 23 Stellplätzen sind in der Roseggerstraße 15 und 17 untergebracht. Errichtet wurde auch eine Tiefgarage mit 23 Stellplätzen. „Da keine oberirdischen PKW-Stellplätze zur Verfügung stehen, wurde ein eigenes Mobilitätskonzept ausgearbeitet. So wurde im Erdgeschoß ein großzügiger Fahrradraum mit Reparaturmöglichkeiten eingerichtet. Weiters stehen in allen Obergeschoßen Fahrradräume zur Verfügung. Dementsprechend groß wurde auch der Aufzug dimensioniert. Die Bewohner der Gebäude in der Roseggerstraße können bequem ihr Fahrrad mit dem Lift in ihre Etage bringen“, so der Kaufmännische Geschäftsführer Dir. Dr. Christian Wintersteller.

Strubergassensiedlung hat
Geschichte

Die Strubergassensiedlung ist in den 1950er Jahren errichtet, der letzte Bauabschnitt 1962 fertiggestellt worden. Insgesamt umfasst sie rund 600 Wohnungen. Das seinerzeitige Ziel war, in den Nachkriegsjahren die Bevölkerung rasch mit leistbarem Wohnraum zu versorgen. Der  Wohnungstyp „Zimmer-Küche-Kabinett“ für eine vierköpfige Familie entstammt den damals gängigen Vorstellungen. Barrierefreiheit, die einen Verbleib in der Wohnung bis ins hohe Alter sicherstellt, und Energiefragen spielten damals ebenso keine Rolle wie der Besitz eines eigenen Autos. Das Fehlen von Liften, das Vorhandensein ungeeigneter Wohnungsgrundrisse, die veraltete Haustechnik und der erhebliche Mangel an KFZ-Abstellplätzen waren die Hauptgründe, warum die Strubergassensiedlung nicht mehr den Anforderungen an ein zeitgemäßes Wohnen entsprochen hat. Der Gemeinderat der Stadt Salzburg hat im Rahmen des Projekts „Siedlungserneuerung Strubergassensiedlung“ beschlossen, zwölf Wohnhäuser zu sanieren und elf Wohnhäuser abzureißen und neu zu errichten. Die generelle Zielsetzung für eine Generalsanierung mit teilweiser Neuerrichtung war, eine zukunftsfähige und langlebige Wohnanlage mit hoher Qualität zu gestalten.

Start Erneuerungsprojekt: 2012

Die Errichtung der neuen Wohnhäuser erfolgte in mehreren Etappen. Der Startschuss für den ersten Abschnitt fiel im Frühjahr 2012 mit dem Abbruch des sogenannten Polizeiblocks entlang der Ignaz-Harrer-Straße und Roseggerstraße. Hier entstand ein modernes Wohnhaus mit 111 Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Mietwohnungen. Zur stark befahrenen Ignaz-Harrer-Straße hin bzw. im Gebäudetrakt an der Roseggerstraße ist das Haus lärmtechnisch durch einen gläsernen Arkadengang abgeschottet. Nach Süden hin öffnen sich die Wohnungen mit großen Fensterflächen und großen Loggien. 
Ungünstige und kaum modernisierbare Grundrisse des Typs Ein-Zimmer-Wohnung mit Wohnküche, eine schlechte Bausubstanz und fehlende Parkplätze waren die Gründe, warum die Häuser Strubergasse 44, 46, 54, 56 und 64 sowie 66 geschleift und durch den Neubau von drei Wohnhäusern mit insgesamt 108 Wohnungen sowie einer Tiefgarage ersetzt wurden. Weiters sind eine Arztpraxis und ein Gemeinschaftsraum für Elternberatung eingerichtet worden. Der Abriss der drei Gebäude erfolgte im Frühjahr 2014, die Übergabe Ende 2015.
Entlang der Rudolf-Biebl-Straße wurde die nächste Neubauetappe mit 65 Mietwohnungen umgesetzt und Ende 2016 übergeben. Mit der jetzt erfolgten Fertigstellung des Wohnhauses Roseggerstraße 15 und 17 ist die Erneuerung der Strubergassensiedlung abgeschlossen.

Sanierung 2013 abgeschlossen

Im Frühjahr 2012 wurde das Sanierungsprojekt gemäß den Richtlinien des Bundesvergabegesetzes europaweit ausgeschrieben. Insgesamt acht Unternehmen haben Angebote eingereicht. Den Zuschlag erhielt das renommierte Salzburger Bauunternehmen Neff & Neff. Die Firma hat viel Erfahrung im Bereich Gebäudesanierung und für die gswb bereits zahlreiche Sanierungsprojekte erfolgreich abgewickelt. In jenen Häusern, für die der Gemeinderat der Stadt Salzburg eine umfassende Sanierung beschlossen hatte, wurden die Fassaden gedämmt, neue Fenster eingebaut sowie Keller- und Dachgeschoßdecke isoliert. Jede Wohnung wurde auch mit einem Balkon ausgestattet. Darüber hinaus wurden die alten Häuser an das Fernwärmenetz der Salzburg AG angeschlossen. Jeder Mieter hatte die Möglichkeit zu entscheiden, entweder seine alte Heizung weiterzubetreiben oder auf eigene Kosten in seiner Wohnung eine Etagenheizung einbauen zu lassen und künftig komfortabel und umweltschonend mit Fernwärme der Salzburg AG zu heizen. Dieses Angebot haben die meisten Bewohner in Anspruch genommen.

                                                                                                                                                                                               

Samstag, den 06. Januar 2018 um 19:31 Uhr

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