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Nachhaltig: Biergenuss aus der Steiermark

Brauerei Gratzer

In der steirischen Brauerei Gratzer wird Innovation großgeschrieben: Sie gilt als die erste Brauerei Österreichs, die Bier zu 100 Prozent CO2-neutral braut. Seit 2017 geht man in der Brauerei noch einen Schritt weiter und bezieht die Gerste ausschließlich aus der Region.

Der unschlagbare Nachhaltigkeitsgedanke allein reicht nicht, um das zu erreichen, was die Mitarbeiter der Brauerei Gratzer in den letzten Jahren auf die Beine gestellt haben: Fleiß und eine Riesenportion Leidenschaft zum täglichen Tun sind ebenso wichtige Faktoren und machen


die mehrfach ausgezeichnete Brauerei so erfolgreich.

Die erste CO2-neutrale Brauerei Österreichs

All jene, die die Brauerei Gratzer aus dem steirischen Ort Tiefenbach bei Kaindorf noch nicht kennen, sollten das schleunigst nachholen. Denn die Brauerei hebt sich deutlich von den unzähligen österreichischen Brauereien ab, indem sie ihr Bier CO2-neutral braut. CO2-neutral ist dabei nicht bloß der Brauvorgang, sondern auch die komplette Wertschöpfungskette. Vom Anbau der Rohstoffe bis zum Transport und den Bierkisten.

Nachhaltiger Biergenuss, der Umwelt zuliebe

Ein ausgeprägter Nachhaltigkeitsgedanke, Umweltbewusstsein und soziales Bewusstsein, diese Faktoren waren dafür ausschlaggebend, dass sich das Brauereiteam vor mittlerweile zehn Jahren entschied, den Bierbrauprozess CO2-neutral zu gestalten. Es folgte ein langjähriger Prozess – doch jeder Schritt hat sich gelohnt. Seit nunmehr sechs Jahren ist die Brauerei Gratzer CO2-neutral.
Im Jahr 2017 erreichte die Brauerei einen weiteren Meilenstein, denn seit diesem Jahr wird die für den Brauvorgang benötigte Gerste zu 100 Prozent aus der Region bezogen. Ein Prozess, der sich anfänglich als schwierig erwies, konnte somit erfolgreich abgeschlossen werden. Zu verdanken ist das nicht zuletzt der Hartnäckigkeit der Braumeister und der Landwirte der Region.
Das Besondere: Der zu bezahlende Preis für die Winterbraugerste wird nicht vom Börsenwert abhängig gemacht. So wird nicht nur der Preisdruck auf die Landwirte vermieden, sondern gleichzeitig auch dafür gesorgt, dass die Gerste ohne Druck und somit umweltschonend und ohne chemische Düngemittel angebaut werden kann. Der nachhaltige Anbau wiederum hat Einfluss auf das wohl kostbarste Gut einer jeden Brauerei: das Wasser.

Zukunftsaussichten à la Gratzer

Im kommenden Jahr 2018 möchte die Brauerei neben der Gerste auch noch den Hopfen ausschließlich aus der Region beziehen. Wie bereits vor vielen Jahrzehnten. Denn bevor im Ilztal Tabak und heute Mais und Kürbisse angebaut wurden, war das Gebiet eine Hopfenanbauregion. Das stärkt nicht nur die Region, auch altes Wissen und Know-how wird dadurch bewahrt. 

Award-Regen für die Brauerei Gratzer

Bei so viel Engagement verwundert es kaum, dass die erste CO2-neutrale Brauerei Österreichs in den letzten Jahren mehrfach für ihr großartiges Tun ausgezeichnet wurde. Im Jahr 2014 wurde die Brauerei etwa im Rahmen des International Beer Awards zur nachhaltigsten Brauerei der Welt gekürt. Dieser Preis gilt in der Branche als Oscar unter allen Auszeichnungen. Bei den Staatsmeisterschaften im Jahr 2017 räumten die Biere zudem einen ersten und zwei dritte Plätze ab.

Bierige Steiermark

Ob Johann, Ludwig, Friedrich oder Trude – jedes der sechs Naturbiere im Sortiment der Brauerei Gratzer darf ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Aus der CO2-Bilanz ist sogar ersichtlich, dass es umweltfreundlicher ist, eine Flasche Naturbier aus dem Hause Gratzer zu trinken, als einen Kilometer mit einem modernen PKW zurückzulegen. Eine Flasche Bier verursacht nämlich nur etwa 120 Gramm CO2-Äquivalent, während ein Fahrtkilometer zirka 15 Prozent mehr CO2-Emissionen ausstößt.

Susanne Esterbauer

Montag, den 29. Januar 2018 um 11:20 Uhr

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