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Was einen Top-Arbeitgeber ausmacht

Die besten Arbeitsplätze. Die Wohlfühlatmosphäre in einem Unternehmen spielt
eine große Rolle. Natürlich müssen auch das Gehalt und die zur Verfügung stehende
Freizeit passen.

Nach welchen Kriterien urteilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn es darum geht, einen Top-Arbeitgeber zu definieren? Die wichtigste Antwort darauf lautet:

Die Arbeitsatmosphäre muss stimmen. Und die ist in der Regel gut, wenn sich die Arbeitnehmer ausreichend und fair entlohnt fühlen. Das ergibt eine Erhebung von jobvoting.de unter Mitarbeitern.

DIE STIMMUNG MUSS PASSEN
Der kollegiale Umgang untereinander ist für 26 Prozent der Befragten das wichtigste Kriterium. Es folgt mit 21 Prozent der Stimmen das Gehalt. Für jeweils „nur“ zwölf Prozent sind flexible beziehungsweise angenehme Arbeitszeiten, die Work-Live-Balance und ein Mitspracherecht bei Entscheidungen besonders wichtig. Auf Karrierechancen und die Möglichkeit für ein selbstständiges Arbeiten achten elf Prozent der Arbeitnehmer besonders. Nur knapp sieben Prozent gaben an, dass für sie eine funktionierende Top-Down-Kommunikation, vom Management bis hin zur Belegschaft, entscheidend ist, um sich wohlzufühlen.
Zu etwas Unbehagen führt bei vielen Arbeitnehmern das Schlagwort digitale Revolution. Es scheint noch nicht endgültig geklärt, ob die ständigen neuen Technologien und Automatisierungsprozesse in Betrieben für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nun gut oder schlecht sind. Wahrscheinlich beides. Auch wenn Arbeitgeber immer davon sprechen, die Digitalisierung werde nicht nur Arbeitsplätze kosten, sondern auch welche schaffen, so scheint doch klar, dass Unternehmen und Konzerne natürlich auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind. Dort wo die Automatisierung den Menschen ersetzen kann, dort wird es auch neue Arbeitslose geben.
Aber egal welche Technologien auch kommen mögen, Loyalität und Kreativität in hohem Ausmaß kann nur der Mensch mitbringen. Keine Maschine der Welt wird ihr „Herzblut“ für eine Vision einbringen können. Unternehmen werden die motivierten Mitarbeiter also immer brauchen. Und es gibt durchaus Möglichkeiten, einen Mehrwert zu erreichen, indem man die Synergien, die zwischen Mensch und Technik geschaffen werden können, nutzt.

GUTE ARBEITGEBER
Das „Employer Branding“ ist schon länger in aller Munde und ihm kommt eine zunehmend größere Bedeutung zu. Markenbildung im Sinne des eigenen Unternehmens zu betreiben ist wichtig, um im War for Talents nicht auf der Strecke zu bleiben. Es geht darum, den eigenen Betrieb als attraktiven Arbeitgeber darzustellen. Ganz wichtig ist dabei aber, dass man nicht nur kommuniziert, welch toller Arbeitgeber man ist. Man muss tatsächlich und real sehr viel für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun, um die kreativsten, fähigsten und motiviertesten Kräfte bündeln zu können.

Themen wie Glaubwürdigkeit, Respekt, Teamgeist, Gesundheit und Fairness sollten jedem Arbeitgeber ein Anliegen sein. Von den Mitarbeitern wird mittlerweile auch immer stärker die Bereitschaft nachgefragt, Arbeitszeit und Arbeitsort selbst bestimmen zu können. Die psychische und emotionale Gesundheit am Arbeitsplatz werden ebenso immer mehr zum Thema. Und zahlreiche Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Sie achten darauf, ihren Mitarbeitern, die richtige Balance aus Arbeit und Freizeit zukommen zu lassen.
Besonders wichtig für viele Mitarbeiter ist, dass ihre Tätigkeit einen Sinn ergibt. Die Ergebnisse die man liefert, sollten etwas sein, worauf man stolz sein kann. Ebenfalls sollten die Geschäftspraktiken der Führungskräfte und des Unternehmens ehrlich und ethisch vertretbar sein. Nicht zu unterschätzen ist auch noch, dass Mitarbeitern viel daran gelegen ist, die notwendigen Mittel und die Ausstattung zu erhalten, um ihre Aufgaben gut bewältigen zu können.

Christian GRANBACHER

Freitag, den 06. Juli 2018 um 10:58 Uhr

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