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IfM 0110
Sport
Echo Tirol

Verschachtelte Förderungen

bielowskiOlympiaworld. Dank deutlicher Kostenunterdeckung ist die Olympia-world mit knapp über 1,7 Millionen Euro einer der größten Sportförderer des Landes – indirekt, versteht sich natürlich. Kommt im Zuge des Rechnungshofberichts nun eine transparente Infrastrukturkosten-Förderung?
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Echo Tirol

Völlig mutlos

Sportstammtisch. FC Wacker-Obmann Kaspar Plattner und Hypo Tirol Volleyballteam-Manager Hannes Kronthaler über fehlenden politischen Mut, dringend nötige Leitbilder und den Sinn sportlicher Großveranstaltungen.
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Echo Tirol

Full-Time-Job

Wintersport. Mindestens fünf Tage die Woche, 51 Wochen im Jahr. Sowohl für Slalom-Weltmeister Manfred Pranger als auch für Behindertenskiprofi Andreas Kapfinger ist Skifahren eine ganzjährige Beschäftigung. Die Unterschiede liegen höchstens in der öffentlichen Resonanz. Noch.
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Echo Tirol

Interview: „Schmerzen vergisst‘ leicht“

ECHO: Bei ihrer Dakar-Premiere im Jahr 2007 sind Sie noch mit 26 Stunden Rückstand auf Platz 90 gelandet, heuer erreichten Sie das Ziel der legendären Dakar als 39ster mit nur 15 Stunden Rückstand ...
Martin Freinademetz: Also, 15 Stunden klingt jetzt nicht so lässig.
ECHO: Ist aber dennoch eine ziemliche Steigerung gegenüber 2007.
Freinademetz: Auch wieder richtig. Aber 2007 habe ich mir nach einem doch gewaltigen Sturz und einem langwierigen Reifenschaden doch viel mehr Zeit gelassen – bin sozusagen als Tourist bei der Dakar mitgefahren.
ECHO: Und heuer packte Sie der Ehrgeiz?
Freinademetz: Nicht wirklich. Ich bin vielmehr genau das Tempo gefahren, wo ich zwar schnell, aber für mich trotzdem noch sicher, also sturzfrei, unterwegs war. Was bis auf einmal auch sehr gut geklappt hat, als ich eine Sanddüne geküsst habe, und so zum doch erfreulichen Endresultat geführt hat.
ECHO: Sind Sie dadurch auf den Geschmack auf mehr gekommen?
Freinademetz: Nein. Denn dieser Platz ist mit einer normalen Herangehensweise schon schwer in Ordnung. Um weiter vorn zu landen, müsste ich schon das ganze Jahr auf den Dakar-Auftritt trainieren. Und selbst dann wäre vielleicht ein zehnter Gesamtrang das Höchste der Gefühle – vorn an der Spitze fahren wahre Vollblut-Motorsportler, deren Erfahrungsvorsprung kann ich nie und nimmer aufholen.
ECHO: Ist ein weiterer Auftritt von Ihnen bei der Dakar noch denkbar?
Freinademetz: Ich schließe eine weitere Teilnahme nicht aus, aber sie ist doch sehr, sehr unwahrscheinlich. Wobei, die Zeit ist hier ein wichtiger Faktor. Jetzt kann ich mich noch sehr gut an all die Quälerei und die Schmerzen erinnern – in einem Jahr hast du nur mehr die Erinnerungen an die schönen Seiten im Kopf. Die Schmerzen vergisst man einfach viel zu schnell. Wobei, wenn die Dakar vielleicht in Zukunft in Asien ausgetragen wird, müsste ich es mir schwer überlegen: 2007 Afrika, 2010 Südamerika und irgendwann Asien. Das hätte schon was.
 


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