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Auto
Echo Tirol

BMW M5: Meilenstein

Die fünfte Generation der bayrischen High-Performance-Limousine will, kann und darf mit einer Vielzahl an brachialen Zahlen beeindrucken: 4,4-Liter-V8-Motor mit 560 Pferden unter der Hutze, 680 Newtonmeter, 0-100 km/h in 4,4 Sekunden, 3,3 kg/PS Leistungsgewicht – bei fünf vollwertigen Sitzplätzen und klassischer 5er-Alltagstauglichkeit. Die wichtigste Zahl verbirgt der M5 jedoch beim Verbrauch: 9,9 Liter im Mix sind nicht nur eine Verbrauchsreduzierung um 30 Prozent zum Vorgängermodell, sondern auch eine klare Ansage – 9,9 Liter für 560 Pferde im M5 und beispielsweise 8 Liter im Dacia Duster 1,6 16V mit 105 PS. So wird Motorbaukunst im 21. Jahrhundert von den Bayern mit Bravour gelebt.

 
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Interview: "Die gesamte Palette"

ECHO: Früher ein klassischer Einmarkenhändler, wandelte sich das Autohaus Opel-Sparer in den letzten Jahren zum Mehrmarkenhaus. Wie kam es zu dieser Entwicklung?
Herbert Sparer jun.: Begonnen hat es im Jahre 2002, als die Opel-Modellpalette beim Vectra geendet hat. Wir wollten unseren Kunden hier auch in der oberen Mittelklasse ein Angebot machen, und so haben wir uns entschieden, diese Lücke mit der Marke Saab und deren Fahrzeugen zu schließen. 2006 erweiterten wir unser Angebot durch die Hinzunahme der GM-Marke Chevrolet, welche vor allem Angebote in der preisgünstigen Klasse stellt. Und seit letztem Jahr konnten wir mit Suzuki einen lang gewollten Spezialisten für Klein- und Allradfahrzeuge in unser Sortiment aufnehmen.
ECHO: Welchen Vorteil bietet für Sie die nun gegebene Vier-Marken-Strategie – welchen Vorteil können auch Ihre Kunden ­daraus ziehen?
Sparer: Für uns ist der größte Vorteil, dass wir, egal welchem Kunden, das für ihn passende Angebot machen können. Ob er nur ein preisgünstiges Fahrzeug benötigt, um von A nach B zu kommen, oder ob er ein Premium-Automobil will – unsere Palette kann alle Wünsche von 7.000 Euro Einstiegspreis bis über 70.000 Euro erfüllen. Somit können sich die Kunden auch eine langwierige Suche ersparen; sie können bei uns ihre Wünsche deponieren und wir finden mit Sicherheit das passende Automobil für sie.
ECHO: Wie sind Ihre vier Marken ins heurige Jahr gestartet?
Sparer: Das aktuelle Sorgenkind, Saab, dürfte sich nach der jetzt gegebenen Lösung doch schnell erholen. Die Modellpalette passt, und auch die Sicherheit, dass die Marke eine Zukunft hat, ist mitt­lerweile wieder gegeben – ich bin hier sehr optimistisch. Über Suzuki braucht man in Tirol, glaube ich, nicht viele Worte verlieren: Allrad, günstig und robust – vom Jäger über die Landwirtschaft bis hin zum perfekten Winterfahrzeug einfach immer passend. Chevrolet hat durch die heuer erscheinenden Modelle einen immensen Qualitätssprung gemacht und kann trotzdem noch immer ein ausgezeichnetes Preisangebot machen; und Opel hat sich wieder den Platz am Tiroler Markt zurückgeholt, der dieser Marke würdig ist. Ein steter Platz im absoluten Spitzenfeld am Tiroler Markt.

 
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Vorsteuerabzugsberechtigte PKW: Indirekte Preiserhöhung

Es ist die klassische, rot-weiß-rote Kreativ-Steuerlösung. Nachdem der europäische Gerichtshof in seinem Urteil im Dezember des letzten Jahres die Einhebung der Umsatzsteuer auf die Normverbrauchsabgabe (NoVA) als unzulässig erklärt hat, tritt ab 1. Juli 2011 die neue österreichische Lösung in Kraft. Ab diesem Stichtag wird die Umsatzsteuer nur mehr vom Nettokaufpreis eines Fahrzeugs berechnet. „So weit, so gut. Mangels Einbeziehung der NoVA in die Umsatzsteuer-Bemessungsgrundlage kommt ab 1. Juli jedoch der 20-prozentige NoVA-Erhöhungsbetrag zum Tragen. Dieser Erhöhungsbetrag war bisher nur für Importe aus Drittländern gedacht – der Geltungsbereich für diesen Zuschlag wird jetzt auf alle erstmaligen Zulassungen im Inland ausgeweitet“, erklärt Daniel Nöbauer, beeideter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der Kanzlei ­au-gustin+nöbauer+partner. Eine Änderung der Berechnung, die sich nicht auf den Endpreis auswirkt – mit der großen Ausnahme der vorsteuerabzugsberechtigten PKW. „Für Unternehmer ergeben sich damit gravierende Nachteile, da zwar der Bruttopreis des Fahrzeugs und die Gesamtsteuerbelastung gleichbleibt, die Aufteilung auf abzugsfähige Umsatzsteuer und NoVA sich jedoch ändert. Dies bedeutet bei vorsteuerabzugsfähigen PKW eine reale Preiserhöhung für zum Vorsteuerabzug berechtigte Unternehmen“, so Nöbauer.
Eine Fiskalpolitik, die natürlich auch im Handel dementsprechenden Ärger hervorruft: „Diese Lösung ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Fiskalpolitik Österreichs eine einzige Katastrophe ist. Die Rechnung dafür zahlen nicht nur alle Steuerzahler, sondern vor allem die Unternehmer, die Mal für Mal stärker belastet werden. Kein Wunder, dass der Standort Österreich immer mehr an Attraktivität verliert“, ärgert sich Patrick Pfurtscheller, Geschäftsführer von Auto Linser. 

 
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Mobilitätstipp: Kindersitz am Beifahrerplatz

Kindersitze am Beifahrersitz können wegen des Airbags zur tödlichen Gefahr werden.

Das gilt besonders für Babyschalen, die gegen die Fahrtrichtung (reboard) montiert werden. Bei einer Kollision wird der Airbag nahezu explosionsartig ausgelöst und prallt auf einen rückwärts gerichteten Babysitz mit rund 250 km/h.

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