Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie weiterhin auf der Website surfen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen finden Sie in unseren Cookie-Informationen.

Sport 27/02/2020
Martin Ragginger: Rennsaison 2019 war stark!

Martin Ragginger, Raggi genannt, blickt mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die zu Ende gegangene Rennsaison 2019 zurück. Zum einen freut er sich über einen hervorragenden zweiten Platz im Asien-Cup. Zum anderen aber hätte er ganz oben auf dem Stockerl stehen können, wäre beim Rennen in Suzuka nicht ein Reifenschaden dazwischengekommen und hätten die Mechaniker in Thailand die ramponierte Front des Porsche 911 GT3R nicht mit einem Tape notdürftig repariert. Letzteres hat die Schiedsrichter offenbar so gestört, dass sie den erfolgreichen österreichischen Motorsportler für dieses Rennen disqualifiziert haben. Dieser Punkteverlust war nicht mehr aufzuholen. „Wir waren aber immer konkurrenzfähig und grundsätzlich war es ein gutes Rennjahr, speziell was Asien betrifft“, zieht der Salzburger Rennfahrer ein positives Resümee.

 

SERIENSIEGER

Martin Ragginger kann am Ende der Saison auf fünf Siege und genauso viele Zweitplatzierungen auf den Rennstrecken in Fernost zurückblicken. Suzuka war einfach Pech und das Malheur mit Reifen und dem Tape hat den sechsten Sieg und damit den Gesamtsieg der Rennserie verhindert. Besonders gerne denkt Raggi allerdings an ein Rennwochenende Mitte Juli bei der Malaysian Championship Series zurück, an dem er gleich alle drei Rennen mit einem Sieg für sich entscheiden konnte. Einfach perfekt!

Cuprennen sind für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen besonders spannend und für die Mechaniker-Teams ordentlich herausfordernd, da sie in Asien alle im Sprintformat ausgetragen werden und bereits nach 45 Minuten der Sieger feststeht. Hier zählen Speed und schnelle Reaktionszeiten in den Boxen umso mehr. Martin Ragginger zu den Sprintrennen: „Wir fahren deutlich kürzere Renndistanzen, man fährt alleine und vom Rennstart bis zum Ende ist es ein „fight“ gegen alle anderen, weil alle mit dem gleichen Material auch dieselben Chancen haben. Und die Porsche Holding ist ein starker Partner, auf den man sich als Fahrer voll und ganz verlassen kann.“

 

 NÜRBURGRING – DIE GRÜNE HÖLLE

„Raggi“ startete mit einem neuen Porsche 911 GT3R in die Saison. Und dass ein neues Auto auch eine gewisse Gewöhnungsphase für Fahrer und Team bedeutet, liegt auf der Hand. Deshalb ist es für den Salzburger heuer auf dem Nürburgring noch nicht so optimal gelaufen, wie er es gewohnt ist. So hat auch beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring ein Reifenschaden einen 40-minütigen Boxenstopp erzwungen und mit einer weiteren Reparatur gegen Ende des Rennens war der Rückstand zur Spitze einfach nicht mehr aufzuholen. „Der Nürburgring ist grundsätzlich immer sehr sehr spannend. Wie ist das Wetter? Sind die richtigen Reifen am Auto? Der neue GT3R macht auf der Strecke richtig Spaß zum Fahren. Die „grüne Hölle“ ist aber immer eine große Herausforderung und man weiß bis zum Ende nie, was passiert“, so Martin Ragginger.

Der Salzburger geht am Nürburgring für Falken an den Start, die Vier- und Sechs-Stunden-Rennen werden mit zwei Fahrern bestritten, bei den 24-Stunden-Rennen wechseln sich vier Rennfahrer ab. Die Partnerschaft mit dem renommierten Reifenhersteller bezeichnet „Raggi“ als „echt cool“, besteht die Zusammenarbeit schließlich schon seit mehreren Jahren und „es macht einfach großen Spaß, bei der Falken Familie dabei zu sein. Das betrifft nicht nur die Partnerschaft bei den Rennen, sondern auch die Einbindung in die Entwicklung von Reifen.“

 

OPTIMISTISCH FÜR 2020

„Mit dem neuen GT3R sind wir zwar voll konkurrenzfähig, 2019 war aber ein Lernjahr für das gesamte Team. Unser Ziel für 2020 ist, in allen Bereichen besser zu werden. Dafür haben wir schon viele gute Ideen und sind optimistisch“, freut sich der Salzburger schon auf die Herausforderungen im kommenden Jahr.

 

Carola Röhn

 

DAS NEUSTE


1 Spannende Familienführung lockt auch die Kleinsten auf die Festung Hohensalzburg!
2 Punkte sammeln und Prämien sichern!
3 Die Krise beschleunigt die Digitalisierung enorm
4 Sieh, das Gute liegt so nah!
5 Wechsel an der Spitze des Raiffeisenverbandes Salzburg




MELDEN SIE SICH FÜR UNSEREN NEWSLETTER AN


ECHO in Salzburg Verlags GmbH

Telefon: +43 662 45 70 90
Fax: +43 662 45 70 90 20

Email: verwaltung@echosalzburg.at

Copyright © 2019 ECHO Salzburg. All rights reserved | AGB | Impressum

Site by: ABBA Expert